Geplante Kürzung der Solarstrom-Förderung zum 1. April 2012 vorläufig gestoppt
Der Bundesrat rief am 11. Mai den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern an, die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundlegend zu überarbeiten. Damit ist der Plan der Bundesminister Röttgen und Rösler, den Aufbau der Photovoltaik in Deutschland massiv zu begrenzen, vorerst gescheitert.
Die Solarwirtschaft schöpft jetzt neue Hoffnung, dass der Schaden für die Branche begrenzt wird. Die EEG-Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen darf nicht so schnell zurück gefahren werden, wie es die vom Bundestag beschlossene Gesetzesänderung vorsieht. Der BSW-Solar, Umweltverbände, Gewerkschaften und wissenschaftliche Institutionen haben in den letzten Wochen intensiv dafür geworben, die Solarenergie unvermindert auszubauen. Dafür muss die Gesetzänderung deutlich nachgebessert werden.
Hintergrundinfo zum Solarstrom
Wer Strom aus Solaranlagen in das öffentliche Stromnetz einspeist, erhält dafür eine gesetzlich garantierte Einspeisevergütung. Die Einspeisetarife sind 20 Jahre lang fest. Am 29.3.2012 beschloss der Bundestag drastische Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung. Besonders betroffen sind Solarstromanlagen in der Größenklasse 10 bis 100 Kilowattpeak. In dieser Leistungsklasse sind bis Anfang 2013 mit bis zu 45 Prozent besonders starke Fördereinschnitte vorgesehen. Dieses Marktsegment machte 2011 rund 50 Prozent des Photovoltaik-Marktes aus.
Weiterführende Infos zur EEG-Einspeisevergütung:
Bild vom Solartag 2011: oben Photovoltaik-Anlage 2,8 kWp aus dem Jahr 1991
mitte solarthermische Anlage (Brauchwassererwärmung) aus 1985
links unten Solarstromanlage 1,2 kWp aus 2001
An der Woche der Sonne 2012 nehmen wir nur eingeschränkt teil, weil nach dem Kahlschlag gegen die Solarenergie letzlich die Konditionen für die aktuelle Einspeisevergütung noch nicht feststehen (Bundesratsentscheidung).
Nach Terminabsprache berate ich weiterhin ehrenamtlich über die Eignung ihres Hauses für die Installation einer Solarstromanlage. Auch wenn es nach dem Kahlschlag gegen die Solarenergie schwierig erscheint, sollte doch geprüft werden, ob eine solche Möglichkeit für Sie ökologisch und finanziell Sinn macht!
Natürlich gilt die Terminabsprache auch für die Besichtigung meiner Anlagen. Nicht umsonst heißt unsere Initiative "SolarLokal Kirchhorst"
Auch wenn Sie über www.gegen-wind.de zu uns gelangt sind, heißen wir Sie herzlich willkommen. Unsere Seite behandelt zwar hauptsächlich den Schwerpunkt "Sonnenstrom",
aber auch über andere Erneuerbare Energien bekommen sie hier Informationen.
Dabei sind wir nicht wie andere Seiten, z.B im Nachbarort Neuwarmbüchen,
gegen Windkraft, weil das jetzt auch bei uns im Ort stattfinden soll,sondern versuchen eine differenzierte Auseinandersetzung! (wenn Sie auf den Begriff klicken öffnet sich die Unterseite)